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Rauch­melder & Brandschutz

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Brandschutzschalter, Brand­melde­anlagen, profes­sionel­les Know-how und regel­mäßige War­tung mini­mieren Ihr Risiko.

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Rauchwarnmelder können bei einem Brand Leben retten. Deswegen ist ihr Einsatz inzwischen in allen Bundesländern gesetzlich geregelt.


Nachrüstung Ihrer Photovoltaikanlage aufgrund der Systemstabilitätsverordnung

Ihr Fachbetrieb führt diese Arbeiten kostenlos für Sie durch!

Sicherlich haben Sie mittlerweile auch schon von der nötigen Nachrüstung Ihrer Photovoltaikanlage im Zuge der Systemstabilitätsverordnung gehört, eventuell sogar schon ein Schreiben der Bundesnetzagentur oder Ihres Netzbetreibers bekommen. Oftmals fällt auch immer wieder der Begriff "50,2-Hertz-Problem".

Photo­voltaik

Photovoltaik

Eine Photo­voltaik­anlage nutzt die Sonnen­energie zur Strom­erzeugung - das spart Geld und schont die Umwelt.


Wir wollen Sie darüber aufklären und Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen

Um den Sachverhalt nicht unnötig zu verkomplizieren, wollen wir die gesamte Problematik und die damit notwendig werdenden Lösungen kurz und knapp beim Namen nennen:

Bislang war es so, dass Ihre Photovoltaik-Anlage so eingestellt war, dass diese automatisch bei einer erreichten Netzfrequenz von 50,2 Hertz abgeschaltet wurde, um eine Überlastung oder Beschädigung des Netzes durch eine Überversorgung auszuschließen. Zur Information: In Deutschland beträgt die Netzfrequenz 50 Hertz - nun kann es vorkommen, dass der Verbrauch zu bestimmten Zeiten sinkt und somit genug Strom im öffentlichen Netz vorhanden ist. Wenn die inzwischen immer zahlreicher gewordenen Photovoltaik-Anlagen zu diesen Zeit aber weiterhin Strom produzieren, steigt die Netzfrequenz (Strommenge) an und es kann zu Schäden kommen. Um dieser "Überfüllung" vorzubeugen, waren alle Anlagen bei erreichen einer kritischen Frequenz von 50,2 Hertz so programmiert, dass sie sich abgeschaltet haben.


Photovoltaik-Anlagen müssen in Zukunft vom Netzbetreiber gezielt geregelt werden

In der Vergangenheit funktionierte das schlagartige Abschalten der Anlagen beim Erreichen von 50,2 Hertz problemlos und half, das Netz bei einer Überversorgung wieder auf ein normales Strommaß zu bringen. Inzwischen hat, dank der Energiewende, aber die Verbreitung und der Anteil von Photovoltaikanlagen (und anderen regenerativen Energiequellen) im öffentlichen Energienetz so zugenommen, dass bei einem plötzlichen, automatischen Abschalten aller Photovoltaikanlagen es zu einer schlagartigen Unterversorgung kommt.

Man muss es sich bildlich vorstellen: sobald eine Netzbelastung durch Überversorgung ansteht, schalten sich alle Photovoltaik-Anlagen gleichzeitig ab und es kommt dadurch sofort zu einer Unterversorgung. Der Grund hierfür ist, dass alle deutschen PV-Anlagen mittlerweile eine Anlagenleistung von neun Großkraftwerken bewerkstelligen. Somit hat die Photovoltaik eine immense Bedeutung für die Stromversorgung und die Netzstabilität.

Es gilt also, die Anlagen so umzurüsten, dass diese nicht mehr stur bei 50,2 Hertz abschalten, sondern vom Netzbetreiber dynamisch, je nach Erfordernis und lokalem Netzbedürfnis zu- oder abgeschaltet werden können. Somit ist eine Versorgungsstabilität gewährleistet.


Ihre Mitwirkungspflicht und rechtliche Aspekte

Um eine neue und dynamische Abschaltung einzurichten, gilt es, bestehende Anlagen umzurüsten. Aus diesem Grunde hat die Bundesregierung am 26. Juli 2012 die Systemstabilitätsverordnung in Kraft gesetzt und somit die Netzbetreiber mit der Durchführung und Organisation der Nachrüstung beauftragt.

Als Anlagenbetreiber tragen Sie KEINE Kosten, Sie sind aber - im Interesse aller deutschen Stromverbraucher - unbedingt zur Mitwirkung verpflichtet.

Normalerweise ist es so, dass Sie von Ihrem Netzbetreiber einen Fragebogen bekommen, den Sie bitte zeitnah ausfüllen. Wir werden dann von Ihrem Netzbetreiber beauftragt, Ihre Anlage umzurüsten. Selbstverständlich können Sie sich im Zuge dieses Erfassungsbogens auch für einen anderen Fachbetrieb entscheiden - bei Inanspruchnahme dieses Wahlrechts können dann allerdings Kosten für Sie entstehen, ferner müssen Sie dem Netzbetreiber gegenüber nachweisen, dass der von Ihnen gewählte Fachbetrieb die wechselrichterspezifischen Spezialkenntnisse zur 50,2-Hertz-Nachrüstung besitzt.

Wir empfehlen, den Erfassungsbogen Ihres Netzbetreibers zeitnah auszufüllen und ihm die Auswahl des durchführenden Betriebes zu überlassen. Somit sparen Sie Zeit, der gesamte Ablauf bleibt für Sie kostenlos und sie müssen sich weiter um nichts kümmern.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier: http://www.solarwirtschaft.de/betreiber

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